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Miesegrimm®
Der Spielverderber

Hardcover: ISBN 978-3-9470-8334-3 , 152 Seiten , 19,50€
Softcover:  ISBN 978-3-9470-8333-6 , 152 Seiten ,   9,50€
Kelebek Verlag (
http://kelebek-verlag.de)

Erstausgabe: Miesegrimm, du kannst auch anders! © 2007
Überarbeitete Neuauflage: Miesegrimm, der Spielverderber © 2020

1. Miesegrimm Abenteuer im neuen Zaubermantel! Aus "Miesegrimm, du kannst auch anders" wird "Miesegrimm, der Spielverderber"

 

 

Felix und sein großer Bruder Sebastian verstehen die Welt nicht mehr. Seitdem ihr Vater, der Förster, nur noch grantig ist, können sie ihm nichts mehr rechtmachen. Wie eine dunkle Wolke hängt die üble Laune über der Familie. Als die Brüder einem geheimnisvollen Pfad in den Wald folgen, gelangen sie unverhofft ins Reich der Kobolde. Sie staunen nicht schlecht, als sie erfahren, dass viele Waldbewohner mit schlechter Laune und Verdruss zu kämpfen haben. Die Spur führt zu Miesegrimm, dem Geist eines alten Raubritters.
Gemeinsam mit ihren neuen Freunden wollen Felix und Sebastian dem Spuk ein Ende bereiten.
Keiner von ihnen ahnt, was sie in der Burgruine erwartet.

 

Leseprobe:

… „Warum musstest du auch deinen neuen Fußball mitnehmen! Felix, komm endlich, lass uns weitergehen.“ Sebastian fuhr mit den Armen durch die Luft, wodurch er für einen Moment den tanzenden Mückenschwarm vertrieb, der unablässig um seinen Kopf schwirrte.

„Jetzt bleib mal locker.“ Felix trat neben ihn, warf den Ball kurz in die Höhe, kickte ihn von einem Knie aufs andere. Dabei zog er eine Grimasse.

Seitdem ihr Vater, der Förster dieses Waldes, nur noch schlechte Laune versprühte, war auch mit seinem Bruder nicht mehr viel anzufangen. Ehrlich gesagt hatte Sebastian auch schon lange kein freundliches Wort mehr für die Eltern übriggehabt. Was Felix durchaus verstand, denn ihr Vater brauste mittlerweile wegen jeder Kleinigkeit auf. Insgeheim gestand er sich ein, dass Sebastian weitaus mehr abbekam als er selbst. Lag es daran, dass sich sein Bruder bei den Streitigkeiten wehrte und sich nicht immer alles gefallen ließ? Oder hatte der Vater nur größere Erwartungen an Sebastian, weil er der Ältere war?

Felix musste längst nicht so viel mit anpacken. Das war allerdings kein Grund dafür, dass sich Sebastian jetzt auch ihm gegenüber blöd verhielt. Er bekam die miese Laune des Vaters ja auch zu spüren. Erst gestern hatte er sich eine ewig lange Predigt anhören müssen, weil die Fahrräder in den Schuppen gehörten und nicht an der Hauswand lehnen durften. Eine Sache, von der er wusste, dass sie seinen Vater störte. Trotzdem hätte der es netter sagen können. Und weniger Worte hätten auch gereicht. Langsam tickte der Vater echt aus. Felix‘ Ärger darüber war so groß gewesen, dass er sich gleich darauf einen Filzstift geschnappt und eine seiner blonden Locken grün angemalt hatte. Der Gedanke an die hochgezogene Augenbraue seines Vaters verschaffte ihm eine gewisse Genugtuung, es fühlte sich richtig gut an.

„Bist du immer noch sauer auf Papa?“ Felix ließ den Ball auf den Waldweg fallen und zupfte sich einen Zweig von der Hose, der sich seit seinem Ausflug in das Brombeergestrüpp hartnäckig an ihm festhielt.

Vater und Sebastian hatten sich in der Früh fürchterlich gezofft. Der lautstarke Streit hatte vermutlich die gesamte Nachbarschaft aufgeweckt. Den ganzen Vormittag schon war Sebastian mürrisch und in sich gekehrt, was Felix langsam auch den Spaß an ihrem Waldausflug verdarb. Schlechte Laune war ansteckend – und zwar hochgradig! Jetzt wurde er auch noch von seinem Bruder ignoriert.

Schweigend folgten sie dem breiten Forstweg, der in der Ferne einen Bogen beschrieb und zwischen den Bäumen verschwand. Abgesägte Baumstämme stapelten sich treppenförmig zu beiden Seiten. Lustlos drippelte er den Ball vor sich her und spielte ihn Sebastian zu, der ihn aber nur mit dem Fuß stoppte, aufhob und zurückwarf.

„Was habe ich Vater denn getan?“, brach es aus Sebastian heraus. „Nichts mache ich mehr richtig. Nicht einmal ausschlafen lässt er mich. Die Ferien sind doch sowieso bald vorbei.“…

 

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Miesegrimm hat Selbstmitleid - Martina TürschmannMaterial zum Buch

Wollt ihr euer Leseverständnis testen?

1. Die Leute von Antolin (www.antolin.de) – Herausgeber Albert Hoffmann - haben sich ein paar knifflige Fragen für euch ausgedacht.
Antolin ist ein Internetangebot vom Bildungshaus Schulbuchverlag.
Dort könnt ihr euer Leseverständnis testen, wenn eure Schule eine Lizenz hat.

2. Auszug aus dem Übungsmaterial zum Buch als Download:

         -> für 3. Klasse
         -> für 4. Klasse

Das gesamte Übungsmaterial für eine Klasse ist als PDF-Datei gegen eine Gebühr erhältlich.
Haben Sie Interesse am gesamten Material, schreiben Sie mir einfach eine ->Mail.

 

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Leserstimmen

5 von 5 Sternen: Witzig, humorvoll und sympathisch!
Rezension bei amazon.de vom 23. Januar 2021

Gleich zu Beginn des Buches ist uns der angenehme Schreibstil der Autorin Martina Türschmann positiv ins Auge gesprungen.
Er liest sich sehr flüssig, ist kindgerecht und schafft es gut, Spannung und teils auch eine leicht gruselige Atmosphäre abzubauen.
Auch die Geschichte selbst hat uns sehr gut gefallen. Sie beschäftigt sich mit, in unseren Augen, enorm wichtigen Themen. So wird sich beispielsweise näher mit Ängsten, Mitgefühl und Verständnis auseinandergesetzt. Für Kinder gut verständlich werden diese aufbereitet und in eine tolle Geschichte verpackt. Felix und Sebastians Abenteuer vereint Witz und Humor mit einer Menge Spannung und Abwechslung.

An dieser Stelle möchten wir vor allem die überaus gelungene Darstellung der Koboldwelt loben. Sie wird schön detailreich, kreativ und interessant beschrieben und es bereitet dem Leser viel Freude, sich alles genauestens vorzustellen. Auch sehr gelungen fanden wir den Charakter "Miesegrimm". Er war so unheimlich grimmig, dass wir ihn während zahlreicher Passagen wieder total lustig fanden.
Alles noch einmal gut abgerundet haben die im Buch verteilten schwarz-weiß Illustrationen. Sie verleihen der Geschichte ihren ganz besonderen Charme und haben einen leicht nostalgischen Charakter. Zusammenfassend finden wir, dass "Miesegrimm: Der Spielverderber" ein tolles Kinderbuch ist, das sich sicherlich auch gut zum Vorlesen eignen würde.
Wir empfehlen es weiter und vergeben 5/5 Sterne.
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Rezension aus dem Kinderzimmer
von Nicoles Leseecke, Bloggerin, gelesen mit ihren Kindern, am 9. Dezember 2020 auf Instagram

Unsere Meinung:
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und leicht zu lesen. Die Schriftgröße ist der Altersgruppe angepasst und die Kapitel sind nicht zu lange, auch wunderbar zum abendlichen Vorlesen geeignet. Die Geschichte ist leicht verständlich und mit viel Witz und Humor durchzogen. Die Charaktere sind kindgerecht gewählt man kann sich mit ihnen identifizieren. Miesegrimm ist ein ganz bezaubernder Charakter, der immer wieder für eine Überraschung sorgt. Er hat Flausen im Kopf, den Schalk hinter den Ohren und kann furchtbar mies launig sein, aber dennoch fasziniert er. Die Handlung ist daher abwechslungsreich, oft mussten wir laut auflachen - langweilig wirds mit ihm nicht. Bildliche Illustrationen untermalen das Ganze und machen es zu einer runden Geschichte.

Unser Fazit:
Wir haben uns mit diesem Buch bestens unterhalten gefühlt und freuen uns auf die nächsten Teile und ein Wiedersehen mit Miesegrimm und seinen Freunden.
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Tolles Kinderbuch
von Leserin Annika am 13. November 2020 auf Amazon

Ein ganz tolles Buch, meine Tochter liebt es total. Hat es nun schon zum zweiten Mal gelesen, und berichtet jedes Mal von neuen Szenen aus dem Buch. Sie sagt da ist von allem was dabei, Witz, Spannung und ein bisschen was zum nachdenken.
Also liebe Autorin du hast alles richtig gemacht, würde ich sagen.
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Witzig!
von Sonja/Shaaniel am 29. September 2020 auf Instagram und Amazon

Hallo ihr Süßen,
also Miesegrimm, ist ja mal ein ganz herrlicher Charakter, ich weiß gar nicht wie ich ihn beschreiben sollte, ein wenig "Pippi Langstrumpf, gepaart mit sehr viel schlechter Laune und dem Struwwelpeter! Na ja das trifft es wohl nicht annähernd. Es ist ein Buch das einfach nur unglaublich witzig geschrieben wurde und das mir große Freude bereitet hat. Ein Buch dessen Cover ich erst einmal nicht möchte und dafür die Geschichte umso mehr. Wenn ich nur wieder daran denke wie Knauserig Miesegrimm war, da könnte ich schon wieder anfangen zu lachen. Also ich kann mir dieses Buch auch gut als Halloween Buch der besonderen Art vorstellen, voller Humor und Witz und vielen schlagfertigen Charakteren! Einfach Genial!
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Na....? Habt ihr gute Laune? Oder seid ihr ein MIESEGRIMM?!
von der buecherfee_baron auf Instagram

Kennt ihr schon MIESEGRIMM? Es ist der Geist eines fiesen Raubritters. Er wohnt in einer Burgruine im Reich der Kobolde. Dort gelangen Felix und sein Bruder hin, indem sie einem geheimnisvollen Pfad in den Wald folgen. Dort wollen die zwei mit ihren neuen Freunden dem Spuk ein Ende bereiten und dem Spielverderber die Freude zurückbringen...
Miesegrimm ist eine Geschichte die überraschend einiges versteckt und vermittelt. Zum Beispiel, dass man Ängste überwinden kann und sogar dann Freude zu schenken...
Fazit: Meine Tochter (10 Jahre) hatte wirklich Freude, dieses Buch zu lesen. Es ist eine schöne illustrierte Geschichte für klein und groß aus dem tollen Kelebek Verlag. Gerade in diesem Alter erlebt man eine häufige Gefühlsachterbahn. Da ist dieses abenteuerliche und phantasiereiche Buch geradezu perfekt.
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Inhaltlich toll
von Jennifer Siebentaler am 17.08.2020 auf Thalia

Miesegrimm selbst erinnert mich leider an jemanden aus meiner Familie - er bringt mich aber auch zum Nachdenken......
Kinder und Fabelwesen bringen ihn teils dazu nicht mehr so mürrisch und gemein zu sein, doch ganz überzeugt finde ich den Schluss nicht ganz, denn irgendwie bleibt doch auch das Gefühl, dass man auch einen fiesen, schlecht gelaunten Geist nur phasenweise glücklich stimmen kann, aber eben nicht unbedingt auf Dauer heilen kann.
Es zeigt aber auch, dass eben kleine Gesten, Geschenke und liebe Worte für einen solchen besonderen Geist unterstützend sein können, um die Einsamkeit etwas erträglicher zu erleben. Eine Geschichte, die einiges versteckt und vermittelt, Mitgefühl und Tatendrang mit einer Portion Hoffnung und Stärke, durchzuhalten und doch weiterzumachen, Ängste zu überwinden und Freude zu schenken.
Fazit: eine schöne illustrierte Geschichte für klein und groß aus dem tollen Kelebek Verlag, der inhaltlich immer verschiedenartige Bücher anbietet, die zudem auch häufig wundervoll mit Zeichnungen versehen sind.
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Wer braucht Harry Potter, wenn er Kobolde im Zauberwald haben kann?!
von der LeseOma aus dem Goldenen Tal - Juli 2020

Auch wenn ich mit über 60 sicher nicht zur Leser-Zielgruppe gehöre, hat mir das Buch von Martina Türschmann gut gefallen. Bereits den neuen Bucheinband fand ich sehr ansprechend und nachdem ich mit dem Lesen begonnen hatte, ließ mich der Miesegrimm nicht los.  Meine Fantasie wurde bereits nach ein paar Seiten angeregt und in kürzester Zeit befand ich mich selber im Zauberwald um mit Felix und seinem Bruder das Abenteuer gemeinsam durchzustehen...
Leider war es viel zu schnell zu Ende.
Fazit: Miesegrimm der Spielverderber verdarb mir nicht die Lust am Lesen - im Gegenteil! Ich bin gespannt auf den nächsten Teil!

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Autorenlesung an der James-Krüss-Grundschule in Gilching
Januar 2017

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es mich an meinen Papa erinnert, weil er auch manchmal ein Miesegrimm ist. Ich finde das Buch auch cool, weil es spannend und lustig ist. Ich würde das Buch Jungen und Mädchen zwischen 8 bis 12 Jahren empfehlen.
Maya, 9 Jahre

Gut gefallen hat mir, dass es alles lustig und spannend war. Mir hat nichts nicht gefallen.  
Ines, 9 Jahre

Ich fand schlecht an diesem Buch, dass es so kurz war. Aber ich fand sonst alles richtig gut. Ich empfehle das Buch an Kinder ab 9 oder 10 Jahren, die spannende Bücher gerne lesen.
Clara, 10 Jahre
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Autorenlesung an einer Grundschule
geschrieben von Karlson am 06.08.2008 (Klasse 3c der Grundschule)

"Martina Türschmann hat spannend und witzig zugleich erzählt. Sie hat toll vorgelesen.
Das Beste war, das sie dort, wo es besonders spannend geworden ist, aufgehört hat weiterzulesen. Jetzt wissen wir nicht, wie es weiter geht und wollen lesen.
Das Buch ist gut, weil es lustig, spannend und gruselig war.
Lustig waren die beißenden Blumen und die Kobolde Benedikt und Balduin.
Spannend war es, als die Jungen den geheimnisvollen Wanderweg gingen.
Gruselig fand ich Miesegrimm.
Die Bilder von Ruth Richter zu der Geschichte haben mir sehr gut gefallen. Wenn ich mir das Buch kaufen darf, dann bin ich mal gespannt, wie die beiden Jungen ihren Vater erlösen können. Bei der Autorenlesung habe ich etwas Neues erlebt: Die Natur kann gefährlich, spannend und voller Geheimnisse sein."
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Im Anschluss an eine Lesung in einer 3. Klasse meldete sich ein Junge zu Wort, der sehr skeptisch wirkte.
"Glaubst du eigentlich selbst an das, was du da schreibst?", fragte er und verschränkte die Arme vor der Brust.
(Ach herrje …!) "Was soll ich dir denn jetzt dazu sagen? Wenn man nicht an die Welt der Gespenster und Kobolde glaubt, kann man auch den Wanderweg nicht finden, der einen in die Welt der Gespenster bringt!", war meine Antwort.
Der Junge überlegt eine Weile und kam dann zu dem Schluss: "Na gut, dann will ich wieder daran glauben!" Dabei veränderte er um keinen Zentimeter seine Haltung.

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Ein anderes nettes Erlebnis hatte ich in einer 5. Klasse. Auch die Kinder dieses Alters schienen dem Verlauf der Geschichte gespannt zu folgen, denn kein Mucks war zu hören.
Als ich endete, schaute mich ein Junge empört an und fragte: „Hörst du schon auf?“
Ich bestätigte seine Befürchtung.
Daraufhin meinte er sehr entrüstet: „Nein, das kannst du doch jetzt nicht machen!“
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„Wenn meine Mama schlechte Laune hat, soll ich dann das Singen anfangen?“
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Auf meine Frage, wie man sich denn vor der schlechten Laune anderer Menschen schützen kann, meldete sich ein Viertklässler zu Wort und meinte selbstsicher:
"Ich esse dann immer eine Tüte Chips." (Na, dann lass es dir mal schmecken…!)
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Feedback aus Amerika

Tell your mom that my grandma is half way done with her first book and she said it’s lovely and very well written and very suspenseful and she enjoys it very much.
Hailey’s deutsche Großmutter aus Albany/New York, August 2014

 

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